Tiny Adventure

Der Prototyp des Videospiels Tiny Adventure auf einem Smartphone.

„Tiny Adventure“ ist der Arbeitstitel für ein Videospiel, das ich zusammen mit Holger Hiob vom Indie-Entwickler Pirate Snails entwickle.

Die Idee hinter dem Tiny Adventure besteht darin, den Spieler kleine, unterhaltsame Geschichten erleben zu lassen. Dabei soll die Spielzeit pro Episode kurz genug sein, dass man sich mit dem Spiel den Weg zur Arbeit vertreiben kann. So kann man in der U-Bahn oder im Zug schnell ein Kapitel spielen, ohne mittendrin unterbrechen zu müssen.

Im Tiny Adventure muss der Spieler Abenteuer im Stil von Grafikadventures bestehen. Das Gameplay besteht somit vor allem darin, in Dialogen mit exzentrischen Figuren Hinweise zu sammeln und mit diesen Rätsel zu lösen.

Das Spiel wird mit der Spieleengine Game Maker umgesetzt, mit der auch bekannte Indietitel wie Hyper Light Drifter und Undertale realisiert wurden.

Spielwelt

Der Spieler bewegt sich zwischen den Begegnungen mit den Figuren im Spiel auf einer Übersichtskarte. Die Darstellung der Spielwelt ist an ein aufwändig produziertes Brettspiel angelehnt. Der Spieler kann von Spielfeld zu Spielfeld reisen und begegnet dort jeweils unterschiedlichen NPCs.

Wir wollten von Anfang an möglichst viele unterschiedliche Geländetypen im Tiny Adventure vorkommen lassen. Auf diese Weise wollen wir uns die Möglichkeit aufbauen, in späteren Episoden des Spiels auf bereits fertige Grafiken zurückgreifen zu können. Die Hoffnung besteht darin, dass sich selbst neue Schauplätze mit den bereits umgesetzten Landschaftsgrafiken darstellen lassen.

Die Umsetzung gerade von Gras- und Hügellandschaften aus der Vogelperspektive kann knifflig sein. Ich habe mehrere Ansätze ausprobiert und mit verschiedenen Detailgraden und Texturen gearbeitet, bevor ich mich für diesen Stil entschieden habe.

Die Spielfelder für die Übersichtskarte des Tiny Adventures

Porträts

Ein wichtiges Element im Tiny Adventure sind die schrulligen Figuren, denen man an jeder Ecke begegnet. Einige davon sind an bereits existierende Märchen- und Sagengestalten angelehnt, andere feiern in unserem Spiel ihr Debüt.

Die Porträts der Figuren sollen dem Spieler sowohl die Umgebung als auch die Person selbst zeigen. Das Design der Charaktere selbst baut auf klaren Silhouetten auf, die dann detailliert ausgearbeitet werden.

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Dabei liegt es nahe, unterschiedliche Elemente oder Bildebenen wie Vordergrund oder Hintergrund durch verschiedene Farbsättigungen oder Farbhelligkeiten voneinander abzusetzen.

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